Servus!

 

Meine Seite hat zwei Seiten. Diese hier, auf der können Sie scrollen oder springen und meinen Blog, den ich zeichnend aktualisiere, deshalb “Zeichen-Blog”.

CARTOONS

UND KALAUER

MEDINA

Menschen sind sich selbst am ähnlichsten in Cartoons.

Ach so!

Diese Erkenntnisse sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Ratespiel…

Nach ein paar Augenblicken erscheint die Lösung…

Portraits

 

Portraits sind meine Spezialität. Es gibt aber einen Grund, warum hier in der Galerie mehr Männer sind als Frauen: Sie sind viel schwerer zu karikieren als Männer, weil sie deutlich schöner sind oder sein könnten.

Ich werde diese Galerie permanent “updaten”, wie man neudeutsch sagt, also kommen Sie immer wieder vorbei oder melden Sie sich für den automatischen Zeichen-Blog an, den ich 6 Mal im Jahr per Mail verschicke.

Schwerpunkt Coiffure

Es ist manchmal schlimm, karikiert zu werden, aber noch viel schlimmer ist es, nicht karikiert zu werden. Benjamin Franklin

Sonntags-Stammtisch

Jeden Sonntag darf ich meinen Ärger der Woche an einem Stammtisch ablassen, beim Sonntags-Stammtisch des Bayerischen Fernsehens. Hier können Sie die Sendungen ansehen, falls Sie etwas verpasst haben oder nach-sehen möchten!

Um auf der Facebook-Seite BR24 zu sagen, wie genial Sie das alles finden, klicken Sie bitte hier.

Karikaturen-Kurs “how to draw…”

Für ein Tutorial geht es ziemlich schnell, aber Sie können auch einfach zusehen, wie aus einem leeren Blatt Papier ein bekannter Kopf entsteht.

Der Große Max

Der CSU-Bundestags-Abgeordnete Max Froschhammer ist an allen gelungenen Intrigen beteiligt und hat alle anderen erfolgreich verhindert. Im Moment macht er ein Sabbatical. Sehen Sie hier seine aktuellsten Abenteuer in der Video-Galerie.

Geboren in Böhmen

Meine Eltern stammen aus Böhmen, dort wurde ich 1933 geboren. Weggezogen wurden wir 1945, als Herr Hitler seinen Schwachsinn vollends an die Wand gefahren hatte.

[Ich werde diese Texte peu à peu um weitere Details und auch die eine oder andere Anekdote ergänzen, es lohnt sich also, wieder vorbeizuschauen!]
Jugend in Niederbayern

In Niederbayern hat es mir meistens sehr gut gefallen. Gut, am Anfang mussten wir, die Flüchtlinge, also alle, die nicht mindestens seit 1, 2 Generationen aus Bayern stammten, uns wehren gegen die überbordende Gastfreundschaft der bayerischen Durchschnittsbürger, die für ihr neues Hobby folgenden Spruch zur Eröffnung ihrer Treffen hatten: “Auf geht’s, hau’ ma d’Flichtling ‘zam.” Für alle Preußen eine sinngemäße Übersetzung: “Wohlan, lasset uns unsere Kultur dadurch kennzeichnen, dass wir die Menschen, die vor dem Krieg geflohen sind, den wir selbst angefangen haben, grün und blau dekorieren mit blauen Flecken, die wir ihnen nun in den Leib schlagen werden.”

Das hatte zur Folge, dass ich sportlich wurde, zunächst ein halbwegs fähiger Boxer, das war wichtig für meine Integration in Niederbayern.

Ausbildung in Weihenstephan

Mein Zeichenlehrer sagte, nachdem er wieder eine Gemeinheit bewunderte, die ich gerade gezeichnet hatte: [Osteuropäischer Akzent] “Dieter, musst Du gehen of Ókademie.”

Meine Mutter war von der Idee, dass ich im Nachkriegsdeutschland Künstler werde, nicht so stark angetan wie mein Lehrer. Sie schlug etwas Handfestes vor. Oder soll ich sagen: Trinkfestes? Statt auf die Akademie der Kunst zu gehen, zog ich also nach Weihenstephan, wo ich – kann es kaum glauben: den technischen Beruf des Brauereiingenieurs erlernte, mit Abschluss.

Eine der Disziplinen, die am Ende nicht geprüft wurden, aber während des Studiums sehr wichtig waren: Das Bierflaschenweitwerfen. Damit drückten wir ab und an Meinungsverschiedenheiten zwischen Kommilitonen aus.

Bayerischer Rundfunk

Nach einer relativ kurzen, aber nachhaltigen Episode als Werbeleiter von “Paulaner”, einer Münchner Brauerei, bei der ich den Slogan “Gut, besser, Paulaner.” hinterließ, was mir 500 Mark (harte Währung vor dem Euro) und einen Händedruck (warm) einbrachte, kam ich durch Zufälle zum Bayerischen Rundfunk.

Dort habe ich dann für das Bayerische Fernsehen Filme zum Thema Wirtschaft gemacht und auch Sendungen moderiert. Das hat mir geholfen, die Dinge richtig einzuschätzen und es hilft auch in engen Debatten ungemein! (Mein Sohn sagt manchmal “Herr Fernsehen” zu mir, wenn ich ein bisschen zu leidenschaftlich diskutiere…)

Karikaturist

Gezeichnet habe ich schon immer alles Mögliche und Unmögliche. Meine Mitschüler waren nie vor mir sicher, die Lehrer schon gar nicht. Ich weiß nicht, ob durch meine Zeichnerei eine schlummernde mathematische Begabung verborgen blieb, aber im Nachhinein muss man sagen, dass ich eigentlich damals die Grundlage für meinen jetzigen Beruf gelegt habe: Den des Karikaturisten.

Auch während des Studiums und beim BR habe ich weiter gezeichnet und irgendwann fing es auch an, ein bezahltes Hobby zu werden.

Mittlerweile bin ich im Olymp der Deutschen Karikatur angekommen, nämlich die “Süddeutsche Zeitung“.

Ich freue mich, jede Woche in der “SZ” auf der Seite 4 meine Meinung zeichnen zu dürfen. Das ist der Vorteil des Karikaturisten: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Man muss allerdings immer auch erst draufkommen. Und dann zeichnen. Das macht mir große Freude.

Dank der Unterstützung und unermüdlichen Arbeit und nicht zuletzt auch dank des Mutes meiner Frau Mercedes Medina-Hanitzsch, habe ich mich getraut, die Beamten-ähnliche Position als Redakteur des Bayerischen Fernsehens zu kündigen und mich in die Selbständigkeit als Karikaturist zu wagen.

Mit meiner Frau Mercedes, mit der ich seit über 40 Jahren in aller Regel glücklich verheiratet bin.
Mit meinem Sohn Stefan, der mir diese schöne Seite gebaut hat, den ich aber nicht mehr so hochheben könnte wie bei diesem Besuch des Christkindlmarktes am Marienplatz.

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